Die Idee entstand aus einer alltäglichen Situation. Viele der hoch gelegenen Kippfenster in Unterrichtsräumen und Sanitärbereichen lassen sich nur mit einer Kurbel öffnen und schließen. Das Problem: Die Hilfsmittel sind oft nicht dort, wo man sie gerade braucht. So bleiben Fenster manchmal länger geöffnet als nötig und besonders im Winter geht dadurch jede Menge Wärme verloren, insbesondere in den Ferien.
Um das genauer zu untersuchen, machten sich Timo und Robert selbst auf die Suche nach den Energiefressern im Schulgebäude. Mit Wärmebildkameras konnten sie sichtbar machen, wie viel Wärme durch geöffnete Fenster verloren geht. Die Ergebnisse waren beeindruckend und lieferten die Grundlage für ihre Lösung. Anschließend entwickelten die beiden ein intelligentes System, das die Fenster automatisch überwacht und steuert. Bewegungssensoren, Zeitsteuerungen und digitale Komponenten sorgen dafür, dass nur dann gelüftet wird, wenn es wirklich notwendig ist. Gleichzeitig wird verhindert, dass Fenster versehentlich über Stunden geöffnet bleiben. Besonders praktisch: Über ein zentrales Bedienpanel können die Hausmeister jederzeit sehen, welche Fenster geöffnet oder geschlossen sind. So lassen sich unnötige Wärmeverluste schnell erkennen und vermeiden.
Auf ihre Leistung können Timo und Robert besonders stolz sein. Denn sie haben nicht nur die Idee entwickelt, sondern auch einen großen Teil der Planung, Programmierung und Installation selbst übernommen. Dabei sammelten sie wertvolle Erfahrungen in den Bereichen Gebäudeautomation, Sensorik, Steuerungstechnik und nachhaltiges Energiemanagement.
Wir gratulieren Timo und Robert herzlich zu diesem starken Projekt und freuen uns über einen weiteren kreativen Beitrag für mehr Nachhaltigkeit an Schulen.
Zur Projekt-Präsentation